Der CIC ist ein beratendes Organ und tritt als politisch unabhängiger, transkontinentaler und globaler Vertreter der Jägerschaft auf. Er wurde 1928 gegründet und ist in 82 Ländern der Erde mit Sitz in Wien und einem Hauptquartier in Budapest tätig. Zu seinen rund 1.500 Mitgliedern zählen Staaten, staatliche Institutionen, Universitäten und andere Forschungseinrichtungen, Firmen, Persönlichkeiten sowie Jagdverbände. Auf nationaler Ebene sind die Mitglieder in nationalen Delegationen organisiert. Der CIC positioniert sich im Gefüge der internationalen Gemeinschaft, um bestmöglich die Belange der nachhaltigen Nutzung der Wildtiere als natürliche Ressource einzubringen und diese zu vertreten.

Der ungarische Graf L. Károlyi und seine Freunde griffen um 1900 die oben genannte Idee auf und gründeten in der Folge 1928 in Palárikovo den CIC. Registriert wurde der CIC sodann 1930 in Paris. Seitdem hat er seine weltweite Anerkennung gefunden als kompetenter Berater im Bereich der nachhaltigen Nutzung und der Erhaltung der Wildtiere. Seitdem hat der CIC seinen Rechtssitz in Wien, sein Arbeitssitz ist in Budapest.

Bei internationalen Konventionen wie z.B. dem Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) und dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) genießt der CIC den Status einer zwischenstaatlichen Organisation (IGO).